Im Antisemitismusbericht des SIG und der GRA werden antisemitische Vorfälle der deutsch-, italienisch- und rätoromanischsprachigen Schweiz gesammelt und analysiert. Er ermöglicht eine Lagebeurteilung des Antisemitismus in der Schweiz.
Der SIG gibt in Zusammenarbeit mit der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA jährlich einen Antisemitismusbericht heraus. Im Bericht werden antisemitische Vorfälle aus der deutsch-, italienisch- und rätoromanischsprachigen Schweiz gesammelt und analysiert. Die Vorfälle werden dem SIG über seine eigene Meldestelle via Website, telefonisch oder per E-Mail gemeldet. Weitere Vorfälle erfasst der SIG mit seinem eigenen aktiven Medien-, Internet- und Social Media-Monitoring. Zur Einschätzung und Analyse der einzelnen Fälle greift der SIG auf die Antisemitismusdefinition und die dazugehörigen erläuternden Beispiele der International Holocaust Remembrance Alliance IHRA zurück.
Prävention, Aufklärung und die Bekämpfung von Antisemitismus
Für den SIG stellen die Bekämpfung von Antisemitismus und die Prävention davor Kernaufgaben seiner Verbandstätigkeit dar. Mit dem Antisemitismusbericht können sich der Verband selbst, die Politik, Bildungsinstitutionen, Medien und schliesslich die Bevölkerung ein Bild der Lage und der Entwicklung des Antisemitismus in der Schweiz machen. Auf dieser Grundlage können entsprechende Massnahmen bei der Prävention, Aufklärung und der strafrechtlichen Verfolgung entwickelt werden.
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Antisemitismusbericht 2025
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Ganzer BerichtDer seit dem 7. Oktober 2023 stark angestiegene Antisemitismus in der Schweiz bleibt auf hohem Niveau. Während die Vorfälle in der realen Welt leicht zurückgingen, nahm der Online-Antisemitismus deutlich zu. Der Krieg im Nahen Osten wirkt weiterhin als zentraler Trigger. Für jüdische Menschen in der Schweiz bedeutet dies eine anhaltende Belastung ihres Sicherheitsgefühls und ihres Alltags.
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