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Newsmail 158 - 20. Oktober 2020

Aktuelles

Der neue SIG-Präsident heisst Ralph Lewin

Am Sonntag war die Anspannung spürbar. Der lange Prozess der Präsidiumsfindung und der Vorstellungs- und Überzeugungsarbeit ging seinem Höhepunkt, der Wahl, entgegen. Die 88 Delegierten im Kursaal in Bern hatten es nun in der Hand und in ihrer Verantwortung einen Präsidenten zu wählen. Mit 45 zu 40 Stimmen bei zwei nicht abgegebenen und einer ungültigen Stimme sprachen sie sich schliesslich für Ralph Lewin aus. Mit dem ehemaligen Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt und mehrfachen ehemaligen und aktuellen Verwaltungsrat und Mandatsträger von Verbänden erhält der SIG eine erfahrene und kompetente Führungspersönlichkeit. Lewin ist 67 Jahre alt, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Basel.

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Im Zeichen der Gesamterneuerung

Die Delegierten der SIG-Mitgliedgemeinden mussten sich erst gedulden. Die Coronapandemie machte eine Verschiebung der DV von Mai auf Oktober unumgänglich. Am Sonntag im Kursaal in Bern entfaltete sich eine der ungewöhnlichsten Versammlungen in der 116-jährigen Geschichte des SIG. Masken und abstandseinhaltende Einzeltische prägten das Bild. Den Umständen zum Trotz hatten die 88 Delegierten die verantwortungsvolle Aufgabe den SIG personell neu aufzustellen. Neben dem Präsidium wurden auch neue Mandatsträgerinnen und -träger für die Geschäftsleitung und das Centralcomité gewählt.

Ralph Friedländer, der unterlegene zweite, profilierte Präsidiumskandidat, wurde in die Geschäftsleitung gewählt und dort, in der konstituierenden Sitzung, zum SIG-Vizepräsidenten erkoren. In die Geschäftsleitung nehmen neu, neben Lewin und Friedländer, zusätzlich auch Nadja Gut und Michael Goldschmidt Einsitz. Die bisherigen Geschäftsleitungsmitglieder Jacques Lande, Edouard Selig und Ariel Wyler wurden wiedergewählt.

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Grosse mediale Aufmerksamkeit

Gleich an seinen ersten zwei Amtstagen durfte sich Ralph Lewin einem grossen und interessierten Publikum präsentieren. Sven Altermatt und Lucien Fluri von der CH Media Zentralredaktion trafen sich mit Lewin zum Interview und fragten nach Zielen und Prioritäten des neuen SIG-Präsidenten. Auch das Tagesgespräch von Radio SRF widmete seine Dienstagssendung dem Führungswechsel beim jüdischen Dachverband. Im Gespräch mit Ivana Pribakovic konnte Lewin ausführlich über das Jüdische Leben in der Schweiz, Herausforderungen und Zukunftsaussichten sprechen.

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Eine Ära ging zu Ende

Am Sonntagmittag war es soweit: Herbert Winter gab sein Amt an seinen Nachfolger weiter. Damit ging auch eine Ära zu Ende, in der Winter, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsleitung, die Geschicke des SIG gelenkt und geprägt hat. In dieser Zeit hat der Verband eine sichtbare und beeindruckende Entwicklung erfahren. Der SIG hat sich stark professionalisiert und ist zu einer angesehenen und respektierten Stimme in Gesellschaft, Politik und Medienlandschaft geworden. Gegen innen hat der SIG stark auf mehr Zusammenarbeit und Austausch gesetzt. Die jüdische Gemeinschaft ist in dieser Zeit näher zueinander gerückt und das gegenseitige Verständnis konnte gestärkt werden. Winter wird als steter und offener Vermittler in Erinnerung bleiben, der immer den Dialog als Wegbereiter für Lösungen und Kompromisse forciert hat.

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Die Abschiedsrede von Herbert Winter fiel kürzer aus als geplant. Hier nun in ihrer vollen und geplanten Länge.

Zur Rede

Weniger als Wegbegleiterinnen denn als Mitstreiterinnen sowie engagierte und gestaltungskräftige Köpfe in der Geschäftsleitung gaben auch SIG-Vizepräsidentin Sabine Simkhovitch-Dreyfus, Francine Brunschwig und Evelyne Morali ihre Ämter ab. Gleich drei Frauen verlassen damit das Führungsgremium des SIG. Alle drei haben sich um die Entwicklung von Verband und jüdischer Gemeinschaft in der Schweiz verdient gemacht.

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Zwölf Jahre lang war Herbert Winter als Präsident die Stimme des Verbandes aber auch eine wichtige und oft gefragte Stimme der ganzen jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz. Den Abschied von Herbert Winter haben die NZZ-Journalisten Simon Hehli und Marc Tribelhorn zum Anlass genommen, sich ein weiteres und letztes Mal mit dem SIG-Präsidenten über die brennenden Themen der Juden in der Schweiz zu unterhalten: über die vergangenen zwölf Jahre, Entwicklungen, Rückschritte, Erfolge und Niederlagen.

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