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Newsmail 157 - 18. Juni 2020

Aktuelles

Die SIG-Delegiertenversammlung im Oktober

Die Coronakrise hatte natürlich auch grossen Einfluss auf die Agenda des SIG. So musste der Verband schweren Herzens das Dîner FSCI vom 20. Mai 2020 in Genf absagen und die Delegiertenversammlung vom folgenden Tag verschieben. Neu findet die SIG-DV am 18. Oktober 2020 im Hotel National in Bern statt.


Die jüdische Gemeinschaft in der Coronakrise

Die Coronakrise hatte erheblichen Einfluss auch auf das jüdische Leben in der Schweiz. Es stand plötzlich weitgehend still. Die Gemeinden zeigten sich engagiert und reagierten in kürzester Zeit. Eine Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsangeboten wurden entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die Gemeinschaft ging auch neue Wege und verlagerte zahlreiche religiöse Veranstaltungen und Bildungsangebote in den virtuellen Raum. Von Beginn an hat der SIG seine Ressourcen und Beratungsdienstleistungen für die Bewältigung der Auswirkungen der Krise mobilisiert. So haben sich auch einige jüdische Gemeinden auf Anfrage angeboten, der Armee bei Bedarf Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Zudem hat der SIG die Gemeinden beim Import und der landesweiten Verteilung von Koschererzeugnissen und Pessachprodukten beraten und wo nötig selber Hand bei Versorgungsengpässen geboten.

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Bereits im April hatte der SIG zusammen mit der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS ein ausgereiftes Schutzkonzept für jüdische Gottesdienste erarbeitet und den zuständigen Gesundheitsbehörden vorgelegt. Unter Einhaltung dieses Schutzkonzeptes hatte der Bundesrat schliesslich die Durchführung von Gottesdiensten rechtzeitig für Schawuot wieder erlaubt. Seither konnten bereits Dutzende von Gottesdiensten durchgeführt werden. Mit den wieder möglichen Gottesdiensten kehrt auch bei vielen anderen Aktivitäten langsam mehr und mehr Normalität zurück. Die Gemeinden waren in dieser Situation in hohem Masse gefordert und haben eine hervorragende Arbeit gemacht. Der SIG wird sie auch in den nächsten Monaten eng begleiten und weiterhin tatkräftig unterstützen.

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Gedanken zu den Protesten

Die Ereignisse und Proteste in den USA, die durch den Tod George Floyds ausgelöst wurden, verstören. In einem nachdenklichen Text sucht SIG-Präsident Herbert Winter nach einem Sinn oder einer Handlungsanleitung in Reaktion auf die Ereignisse. Er mahnt, auch vor der eigenen Haustür zu kehren und die Augen vor den Problemen hierzulande nicht zu verschliessen. «Das wichtigste bleibt aber zweifelsohne: Nicht Schweigen. Sprechen wir über Rassismus und sprechen wir uns gegen jede Form des Rassismus aus. Immer und überall.»

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In Kürze

Aufruf zum Flüchtlingssonntag und Flüchtlingsschabbat

Die meisten Flüchtlinge weltweit sind Kinder und viele von ihnen sind auf sich alleine gestellt. Gerade sie haben besonderen Schutz nötig. Trotzdem wird auf ihre Bedürfnisse zu wenig Rücksicht genommen. Die christlichen Kirchen und die jüdische Gemeinschaft rufen zum Flüchtlingssonntag und Flüchtlingsschabbat am 20. und 21. Juni dazu auf, die Empfehlungen des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge UNHCR umzusetzen und einzuhalten.

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Jüdische Gutenachtgeschichten der PJ Library

Die Kinderbücher der PJ Library sind ein Programm der Harold Grinspoon-Foundation und können nun auch in deutscher Sprache angeboten werden. Dank der grosszügigen Unterstützung des David und Hedi Epelbaum-Fonds und in Zusammenarbeit des SIG mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland kann die Teilnahme auch jüdischen Familien in der Schweiz ermöglicht werden.

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Strafanzeige gegen PNOS eingereicht

Die Partei National Orientierter Schweizer PNOS hat auf ihrer Website einen Text veröffentlicht, in dem eine jüdische Weltverschwörung propagiert und gegen Juden gehetzt wird. Der SIG hat gegen die PNOS-Verantwortlichen Strafanzeige nach Artikel 261bis StGB eingereicht.

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Likrat Public virtuell an der Fachhochschule

Likrat Public, das SIG-Dialog- und Aufklärungsprojekt, war zu Besuch bei der Fachhochschule Graubünden. Über sechzig Tourismus-Studierende wollten mehr zum Umgang mit jüdischen Gästen erfahren. Es wurden vielfältige Fragen diskutiert und auch konkrete Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen im Umgang mit jüdischen Gästen erläutert.

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