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Newsmail 156 - 07. April 2020

Aktuelles

Coronakrise – die jüdische Gemeinschaft engagiert sich

Die Schweiz erlebt die vierte Woche des Lockdowns. Das gesellschaftliche Leben ist auf ein Minimum heruntergefahren. Viele arbeiten von zu Hause aus und übernehmen die Betreuung und das Unterrichten der Kinder, viele mussten ihre Geschäfte schliessen und bangen um ihre Existenz, andere arbeiten unter hohem Druck in lebensnotwendigen Betrieben und Institutionen. Schwer fallen aber allen die Einschränkungen im Sozialen. Familie und Freunde können sich nicht mehr treffen, sie hören sich nur noch am Telefon oder sehen sich via Videoanruf. Das ist besonders schwer im Hinblick auf das kommende Pessachfest. Es wird ein Pessach und vor allem ein Sederabend, die niemand je vergessen wird. Viele Familien und viele Einzelpersonen haben noch nie ein Pessach alleine gefeiert und blicken etwas unschlüssig auf die kommenden Festtage.

Trotzdem müssen genau jetzt, alle Massnahmen, die Ansteckungen vermeiden, fortgeführt werden. Die jüdische Gemeinschaft in der Schweiz zeigt sich in dieser ausserordentlichen Situation äusserst engagiert. Viele Gemeinden haben mit Hilfe von zahlreichen Freiwilligen schnell reagiert und eine breite Palette an Massnahmen und Angeboten auf die Beine gestellt. Es gibt Einkaufshilfen oder Rundtelefone für Ältere, Schiurim per Telefon oder Online-Videokonferenz sowie Kabbalat Schabbat, Hawdala und andere besinnliche Momente, die nun online gestreamt werden. Die Gemeinschaft zeigt sich äusserst solidarisch und unterstützt dort, wo es geht.

Nehmen wir diese Angebote an und fragen nach, wenn Hilfe benötigt wird. Für alle gilt es nun, die Vorgaben der Gesundheitsbehörden auch in diesen Tagen strikte einzuhalten. Alle müssen Wege finden, wie sie kreativ, solidarisch und im nötigen Abstand auch jene beteiligen, die gefährdet sind. Es liegt an uns allen, dass sich diese Krise baldmöglichst abschwächt und das normale Leben wieder Einzug hält.

Bleiben Sie gesund und vor allem ein herzliches Chag Sameach!

Herbert Winter, Präsident des SIG

Zu den Angeboten der jüdischen Gemeinschaft


Absage Dîner FSCI und Verschiebung der SIG-DV

Aufgrund der Coronakrise hat der SIG entschieden, das Dîner FSCI vom 20. Mai 2020 abzusagen und die Delegiertenversammlung vom 21. Mai 2020 zu verschieben. Neues DV-Datum ist der 25. Oktober 2020.

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Anne Lévy wird BAG-Direktorin

Der Bundesrat hat Anne Lévy, CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und Vizepräsidentin der Israelitischen Gemeinde Basel IGB, zur neuen Direktorin des Bundesamts für Gesundheit BAG ernannt. Der SIG wünscht ihr schon jetzt alles Gute, viel Erfolg und viel Kraft!

Zur Medienmitteilung des Bundesrats

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