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Newsmail 146 - 28. November 2018

Aktuelles

Die Ablehnung der Selbstbestimmungsinitiative sendet ein wichtiges Signal

Mit 66.2% wurde die Selbstbestimmungsinitiative vom Schweizer Stimmvolk klar abgelehnt. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG und die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS zeigen sich sehr beruhigt und werten dieses Ergebnis als ein wichtiges Signal. Die Schweiz hat sich dafür entschieden, weiterhin auf die Maxime der Menschenrechte und des Völkerrechts zu setzen. Damit ist eine Schwächung des Minderheitenschutzes in der Schweiz verhindert worden. Nach aussen sendet die Schweiz ein wichtiges Signal: Solche Schutzmechanismen sind für einen demokratischen Rechtsstaat unerlässlich.

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80 Jahre Reichspogromnacht – Erinnern und nicht vergessen

80 Jahre später sind die Schrecken und Wunden der Reichspogromnacht nicht vergessen. Ganz im Gegenteil, in Europa und in der Schweiz wurde dem Beginn der Shoah gedacht. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Synagogen in Baden, Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Sie wurden am späten Abend des 8. Novembers 2018 von aussen in helles Licht getaucht und setzten damit ein sichtbares Zeichen: Nie wieder! Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG, die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS und die beteiligten jüdischen Gemeinden ermahnten, dass dem Vergessen ein Erinnern entgegengestellt und dass Erinnern aktiv und auch in Zukunft in der Gesellschaft gefördert werden muss.

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Die Rede von SIG-Präsident Herbert Winter in der Synagoge Löwenstrasse

«Die Reichspogromnacht und die Schoah sind ein untrennbarer Teil der europäischen Geschichte und damit auch Teil der Schweizer Geschichte. Die Ereignisse von damals haben sich in die Geschichte der Juden überall und in der Schweiz eingeprägt. Sie sind Teil unserer Identität. Aber wie soll in Zukunft erinnert werden? Brauchen wir neue Formen des Erinnerns, wenn die letzten Zeugen und Überlebenden nicht mehr da sind? Und welche Verantwortung ergibt sich für uns aus der Geschichte und der Erfahrung der Pogromnacht und der Schoah?»

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Ein ausführlicher Beitrag im Schweiz aktuell

Das SRF Schweiz aktuell hat am 9. November 2018 einen längeren Beitrag zur Reichspogromnacht gesendet. Insbesondere erzählt Zeitzeuge Werner Merzbacher, was er damals erlebte.

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Die Schoah im Unterricht vermitteln – ein Besuch in Auschwitz

Es war kalt, windig und grau als die Schweizer Reisegruppe den drei Reisebussen entstieg. In Sichtweite lag das Torhaus des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. So begann die Weiterbildungsreise von gegen 100 Lehrerinnen und Lehrern aus der gesamten Deutschschweiz. Organisiert wurde die Reise durch den SIG und die PLJS. Als Partnerin des Projekts hat die Pädagogischen Hochschule Luzern zusätzlich eine Praxistagung durchgeführt, an der die Vermittlung der Schoah im Unterricht diskutiert wurde.

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In Kürze

«Menschenrechte und Religion – Konsens oder Widerspruch?»

Bilden Menschenrechte und Religion einen gemeinsamen Wertekompass, ergänzen sie einander oder bestehen gar Widersprüche? Diesen Fragen wollen wir am 12. Dezember 2018 an der Universität Bern auf den Grund gehen. Es diskutieren: Valentin Abgottspon, Eva Maria Belser, René Bloch, Balthasar Glättli, Rifat Lenzin und Christian Rutishauser.

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Interreligiöse Erklärung zu Flüchtlingsfragen

Zum ersten Mal äussern sich Juden, Christen und Muslime gemeinsam zu Flüchtlingsfragen. Sie fordern ihre Mitglieder in einer interreligiösen Erklärung dazu auf, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Gleichzeitig appellieren sie an die Adresse des Staates und der Politik, Verantwortung für die Bedürfnisse von Flüchtlingen zu übernehmen.

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Austausch mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland

Mitte November reiste die SIG-Geschäftsstelle nach Berlin. Anlass war ein Austausch mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Die Teams der beiden Verbände aus den Bereichen Kommunikation, Politik, Antisemitismusbeobachtung, Kultur, Bildung und Administration nutzten die Gelegenheit Erfahrungen und Herausforderungen zu diskutieren und auszutauschen.

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Gotthardstrasse 65
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T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
T +41 (0)43 305 07 72

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