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Newsmail 145 - 02. November 2018

Aktuelles

Die jüdischen Dachverbände sagen Nein zur Selbstbestimmungsinitiative

SIG und PLJS treten selten in einem Abstimmungskampf auf. Die Konsequenzen einer Annahme der Selbstbestimmungsinitiative sind aber für Minderheiten in der Schweiz schwerwiegend. Völkerrecht und Menschenrechte bieten Schutz vor Diskriminierung und garantieren Rechte für Minderheiten, die auch dem Staat gegenüber durchsetzbar sind. Darum kämpfen auch die Schweizer Juden, vertreten durch ihre beiden Dachverbände, für ein NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative am 25. November 2018.

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Zum Interview mit SIG-Präsident Herbert Winter im Tachles vom 2.11.2018


80 Jahre Reichspogromnacht – Schweizweit werden die Synagogen beleuchtet

Am 9. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 erreichte der Judenhass in Deutschland ein bis dahin nie erlebtes Ausmass. Die Reichspogromnacht markierte den Beginn der Schoah. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG und die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS haben zu diesem Anlass zusammen mit verschiedenen jüdischen Gemeinden eine stille Form des Gedenkens gewählt. Am 8. November 2018 werden in Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich die Synagogen von aussen speziell beleuchtet und Gedenkveranstaltungen organisiert.

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Der Basler Regierungsrat will die jüdische Gemeinschaft in Basel unterstützen

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat Sicherheitsmassnahmen vorgestellt, welche die jüdische Gemeinschaft in Basel bei den Sicherheitskosten entlasten sollen. Diese müssen nun noch vom Grossen Rat behandelt werden. Der SIG ist erleichtert, dass die Regierung und die Israelitische Gemeinde Basel IGB zu einer für die Beteiligten passenden Lösung gefunden haben.

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Der SIG ist bestürzt über Anschlag in Pittsburgh

Vergangene Woche wurden in der US-Stadt Pittsburgh in einer Synagoge elf Menschen getötet und sechs verletzt. Der SIG und die PLJS sind tief bestürzt und trauern mit den Opfern. Diesen und ihren Angehörigen drücken die Dachverbände ihre Anteilnahme aus. Die antisemitisch motivierte Tat trifft nicht nur die jüdische Gemeinde weltweit, sondern die gesamte Gesellschaft, die für ein friedliches Zusammenleben einsteht.

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Muslime und Juden rufen gemeinsam zu Dialog und gegenseitiger Achtung auf

Das Jahr 2018 steht sehr stark im Zeichen des Dialogs zwischen Muslimen und Juden. Bereits der Dialoganlass im Frühling hat gezeigt, dass das Engagement für ein Miteinander Früchte tragen kann. Die jüdischen Dachverbände SIG und PLJS und die Föderation islamischer Dachorganisationen der Schweiz FIDS haben nun noch einen weiteren Schritt getan und Anfang September eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie stellen sich darin gegen Juden- und Muslimfeindlichkeit und Rassismus.

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Zum grossen Tages-Anzeiger-Interview mit FIDS-Präsident Montassar BenMrad und SIG-Präsident Herbert Winter


Der Fall Edy I. – der SIG bleibt bei seinen Forderungen

Die Beförderung des wegen Rassendiskriminierung verurteilten Polizisten im Tessin hatte ein monatelanges Hin und Her zwischen dem SIG und dem Tessiner Staatsrat Norman Gobbi zur Folge. Nach einem Treffen zwischen dem SIG und Norman Gobbi hat der Sicherheitsdirektor schliesslich eine Medienmitteilung veröffentlicht, die auch erste positive Schritte nennt. Der SIG hat den Willen zum Handeln zur Kenntnis genommen. Diese Schritte gehen dem SIG aber nicht weit genug. Rassistisches Gedankengut muss ein Ausschlusskriterium für Polizisten sein.

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In Kürze

SAVE THE DATE – Unser Podium zu 70 Jahren Menschenrechte

Bilden Menschenrechte und Religion einen gemeinsamen Wertekompass, ergänzen sie einander oder bestehen gar Widersprüche? Diesen Fragen wollen wir am 12. Dezember 2018 an der Universität Bern auf den Grund gehen. Ein hochkarätig besetztes Podium verspricht eine spannende Auseinandersetzung.

«Menschenrechte und Religion – Konsens oder Widerspruch?» Podiumsdiskussion zum 70. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

12. Dezember 2018 um 18.45 Uhr, Türöffnung um 18.15 Uhr, Universität Bern, Raum 101 im Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

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VSJF erhält Mandat für die Beratung von Asylsuchenden in der Westschweiz

Das Staatssekretariat für Migration hat die Mandate für die Beratung und Rechtsvertretung von Asylsuchenden in den Bundesasylzentren ab März 2019 vergeben. Der VSJF erhält, als Subunternehmer der Caritas Schweiz, ein Mandat für die Beratung von Asylsuchenden in der Westschweiz.

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Verein Doppeltür erwirbt historisches Doppeltürhaus

Der Verein Doppeltür hat an seiner Generalversammlung beschlossen, ein historisches Doppeltürhaus im aargauischen Lengnau zu erwerben. Das Haus soll das Herzstück des Vermittlungsprojekts bilden. Der Verein will das einzigartige, historische Erbe sowie das Zusammenleben von Juden und Christen in den Dörfern Lengnau und Endingen sichtbar machen.

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Der SIG lehnt die Parlamentarische Initiative Addor ab

Die Parlamentarische Initiative Addor verlangt, dass im Militärgesetz verankert werden soll, dass in der Armee nur christliche Seelsorger zugelassen werden. Der SIG sieht damit die Glaubens- und Wahlfreiheit in der Seelsorge von Armeeangehörigen verletzt und lehnt die Initiative deshalb ab.

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Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
Gotthardstrasse 65
Postfach
8027 Zürich

T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
T +41 (0)43 305 07 72

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