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Newsmail 143 - 05. Juli 2018

Aktuelles

Schutz gefährdeter Minderheiten – Der Bund beschliesst mehr Unterstützung

Angesichts einer erhöhten Terrorbedrohung auch in der Schweiz ist der Bundesrat bei besonders gefährdeten Minderheiten bereit, einen Anteil der Sicherheitskosten zu übernehmen. Damit sollen solche Minderheiten bei den immensen Ausgaben für Sicherheit, die sie bisher selber zahlen, finanziell entlastet werden. Der Bundesrat hat das EJPD beauftragt, in einem ersten Schritt eine Verordnung auszuarbeiten, welche die finanzielle Unterstützung entsprechender Massnahmen durch den Bund möglich machen soll. Ab 2019 werden die durch die betroffenen Minderheiten erbrachten Sicherheitsmassnahmen – vor allem für Projekte in den Bereichen der Information, Sensibilisierung und Ausbildung – vom Bund mit jährlich bis zu 500’000 Franken mitfinanziert. Die Kantone und Städte sind gefordert, den Beitrag zu ergänzen. Dadurch werden jüdische Gemeinden in Bezug auf ihre Sicherheitskosten finanziell teilweise entlastet. In einem weiteren Schritt soll auf Bundesebene eine gesetzliche Grundlage für aktive und passive Schutzmassnahmen in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen geschaffen werden. Der SIG begrüsst diesen Entscheid und unterstützt das Vorgehen.

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Iranischer Staatspräsident in der Schweiz

Der iranische Staatspräsident Hassan Rohani weilte auf Einladung der Schweiz in Bern. Der SIG wies den Bundesrat im Vorfeld in einem Brief auf kritische Aspekte dieses Besuchs hin. Es darf nicht unterschlagen werden, dass offizielle Stellen des Irans wiederholt antisemitisch und durch Menschenrechtsverletzungen aufgefallen sind. Immer wieder droht die iranische Regierung mit der Vernichtung Israels. Der SIG bat den Bundesrat nachdrücklich um eine Thematisierung und Verurteilung dieser Missstände. Mit Genugtuung nahm der SIG deshalb zur Kenntnis, dass die Schweiz den Iran öffentlich dazu aufrief, das Existenzrecht Israels anzuerkennen und ihre Unterstützung der Zwei-Staaten-Lösung bekräftigte.


«Likrat - der Film» - Aufklärung ohne Tabus

«Wo isch denn de Jud?» Hier ist sie, Liora, eine von vielen Likratinas und Likratinos, die schon seit fünfzehn Jahren landauf landab Schulklassen besuchen. «Ich bin de Jud!» Die Schülerinnen und Schüler dürfen alles fragen und bekommen auch Antworten – offen, ehrlich und ohne Tabus. Nun wurde eine dieser Likrat-Begegnungen filmisch festgehalten. Daraus entstanden ist die Dokumentation «Likrat – der Film», die am 22. Juli 2018 in der Sekundarschule Breite in Hinwil Premiere feierte. Die Sekundarschule ist jene Schule, in der der Film gedreht wurde. Entsprechend aufgedreht und sogar begeistert war die anwesende Schülerschaft. Der Film ist jetzt auch für die Öffentlichkeit verfügbar. Wir wünschen gute Unterhaltung.

Zum Film


#kontrovers – ein Dialog um Sicherheit und Religionsfreiheit

«Wir müssen reden», betonte SIG-Präsident Herbert Winter in einem Artikel anlässlich der Verleihung des Dialogpreises der Schweizer Juden Ende Mai. Diesem Aufruf folgte die ICZ mit einem Polit-Talk, der vom SIG unterstützt wurde. Gegen 300 Personen wollten sich die Debatten um Sicherheit und Religionsfreiheit nicht entgehen lassen. Das Versprechen lautete #kontrovers, und das hielt das Podium ein. Unter der Leitung von Arena-Moderator Jonas Projer lieferten sich SP-Ständerat Daniel Jositsch, FDP-Nationalrätin Doris Fiala, Freidenker Valentin Abgottspon, Nationalrat Balthasar Glättli der Grünen und Nationalrat Luzi Stamm der SVP eine spannende Diskussion mit ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Zur Aufzeichnung des Polit-Talks

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