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Newsmail 142 - 23. Mai 2018

Aktuelles

Verleihung des ersten Dialogpreises der Schweizer Juden

Im Beisein von Bundespräsident Alain Berset wird am 29. Mai 2018 vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund und der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz gemeinsam erstmals der Dialogpreis der Schweizer Jüdinnen und Juden im Bierhübeli in Bern verliehen.

Der Dialogpreis geht an insgesamt vier Personen, die alle einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und religiösen Frieden in unserem Land leisten. Die christlichen, jüdischen und muslimischen Preisträger stammen aus der Deutschschweiz und der Romandie und haben dort insbesondere den Austausch zwischen jüdischen und nichtjüdischen Jugendlichen gefördert. Eine besondere Rolle am Abend spielt auch das SIG-Projekt «Likrat: Jugend & Dialog».

Zum Programm


Likrat überwindet Grenzen

Likrat ist erfolgreich – international erfolgreich! Likratinos und Likratinas aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Moldawien treffen sich am kommenden Wochenende in Zürich. Die Jugendlichen lernen sich kennen und tauschen ihre Erfahrungen miteinander aus. Das Ziel ist es, dass die Likratinas und Likratinos ihre Kompetenzen durch Simulationen von Begegnungen mit Schulklassen erweitern. Neue Impulse durch den internationalen Austausch sind für alle Beteiligten gewinnbringend und helfen, das Projekt voranzubringen.

Mehr Informationen zu Likrat www.likrat.ch


Mit Aufklärung, Information und Dialog gegen Antisemitismus

Antisemitische Taten erschütterten in den letzten Wochen Europa. Vor allem in Deutschland wird eine hitzige Debatte über den zunehmenden Antisemitismus geführt. Schweizer Medien griffen die Situation in der Schweiz auf. SIG-Präsident Herbert Winter hält fest, dass es in der Schweiz generell weniger schwerwiegende antisemitische Vorfälle gebe als in Deutschland oder Frankreich. Doch auch in der Schweiz sei ein Anstieg antijüdischer Hetze im Internet zu beobachten. Seine Devise gegen Vorurteile und Hetze lautet: «Aufklärung, Information und Dialog. Wir möchten vermitteln, dass wir ganz normale Schweizer und ein integraler Bestandteil dieser Gesellschaft sind», so Winter in einem Interview mit der Luzerner Zeitung.

Zum Interview mit SIG-Präsident Herbert Winter
SIG-Präsident Herbert Winter auf TeleZüri


70 Jahre Israel

Israel feierte seinen 70. Geburtstag. Der SIG gratulierte ganz herzlich zu diesem Jubiläum. Israel liegt dem SIG sehr am Herzen. Viele Schweizer Juden engagieren sich für den Staat Israel und versuchen, in der Öffentlichkeit Verständnis für die Bedürfnisse und Interessen Israels und seiner Bevölkerung zu wecken. Israel ist ein demokratischer, moderner und gleichzeitig jüdischer Staat, der sich auch durch sein pulsierendes Leben, seine Kreativität, seine Vielfalt und seinen Pioniergeist auszeichnet.

Radio SRF 2 strahlte im Rahmen des Jubiläums die Sendung «Shalom Israel - eine Schweizer Debatte zu 70 Jahre Staat Israel» aus. Es diskutierten Jonathan Kreutner, Generalsekretär des SIG, FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger-Walther und Jaron Bernstein, Präsident des New Israel Fund.

Zur Sendung


SIG-Delegiertenversammlung 2018

Über 80 Delegierte kamen am 15. April 2018 im eleganten Theatersaal des Hotels National in Bern zusammen. Die Diskussionen drehten sich, neben statutarischen Fragen, schwerpunktmässig um die Fortschritte bei der Sicherheitsdebatte. SIG-Präsident Herbert Winter konnte festhalten: «Wir machen Fortschritte. Doch noch sind wir nicht am Ziel.»

Weitere Informationen zur Delegiertenversammlung

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried war an der Delegiertenversammlung Ehrengast. Für das SIG-Newsmail beantwortete er exklusiv Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere der jüdischen Gemeinden.

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Vorbereitung des dritten Leadership-Seminars «Next Step»

Management, Führung und Leadership sind nur einige der Themen, in welchen junge Nachwuchskräfte im Leadership-Seminar «Next Step» geschult und gefördert werden. Seit 2015 wird das Projekt mit Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich durchgeführt. Die drei Verantwortlichen Benjamin Gilkarov (Österreich), Jonathan Schoppig (Schweiz) und Marat Schlafstein (Deutschland) trafen sich im April in Zürich, um bereits die dritte Durchführung des Projekts zu planen. Wir haben mit ihnen über die Zusammenarbeit gesprochen.

Zum Interview

In Kürze

Ausstellung «Schweizer Juden – 150 Jahre Gleichberechtigung» in Payerne

Am 7. Mai 2018 wurde in Payerne die Ausstellung «Schweizer Juden – 150 Jahre Gleichberechtigung» feierlich eröffnet. Viele interessierte ZuhörerInnen besuchten die Vernissage. Francine Brunschwig, Kulturverantwortliche der SIG-Geschäftsleitung, betonte die besondere Bedeutung des Ausstellungsorts Payerne – jener Ort, wo Antisemitismus während des zweiten Weltkrieges ein grosses Problem war. Sie hoffe, mit der Ausstellung ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen Payerne und den Juden eröffnen zu können.


Lern-App „Fliehen vor den Holocaust“

Es gibt im Schulunterricht kaum ein schwierigeres Thema als den Holocaust. Um Lehrpersonen bei der Vermittlung des Holocausts zu unterstützen, hat die Pädagogische Hochschule Luzern zusammen mit den österreichischen Partnern der Fachhochschule Vorarlberg und «erinnern.at_ das Institut für Holocaust Education» die Lern-App «Fliehen vor dem Holocaust. Meine Begegnung mit Geflüchteten» entwickelt. Den Jugendlichen begegnen in der App fünf Zeitzeugen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten. Die neue App bietet ihnen ein zeitgemässes digitales Lernangebot. Der SIG hat die Entwicklung der App unterstützt. Sie ist kostenlos im Play Store und App Store downloadbar.

Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
Gotthardstrasse 65
Postfach
8027 Zürich

T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
T +41 (0)43 305 07 72

Website

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