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Newsmail 139 - 20. Dezember 2017

Aktuell

Likrat-Public-Begegnung im Hotel Ascot: «Was machen Juden den ganzen Samstag?»

Warum lassen orthodoxe Juden am Samstag die Zimmertüren offen? Und überhaupt: Was machen religiöse Juden am Samstag, wenn doch so vieles verboten ist? Diese und andere Fragen standen im Zentrum einer Likrat Public-Begegnung im Zürcher Fifa Hotel Ascot.

Das Fifa Hotel Ascot liegt direkt neben der Israelitischen Cultusgemeinde ICZ in Zürich, und es ist beliebt bei jüdischen Gästen. Die Beliebtheit dürfte an der zentralen Lage liegen, aber eben auch an der Nähe zur ICZ und daran, dass das Hotel auf Wunsch ein koscheres Frühstück anbietet.

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«Der Holocaust darf niemals in Vergessenheit geraten»

Im Jahr 2017 hatte die Schweiz den Vorsitz der International Holocaust Remembrance Alliance IHRA. Was hat der Schweizer Vorsitz erreicht? Darüber haben wir mit Botschafter Benno Bättig gesprochen, der die IHRA dieses Jahr präsidiert.

Der IHRA-Vorsitz der Schweiz neigt sich langsam dem Ende zu. Sie haben unter anderem den Fokus der IHRA geschärft, zwei IHRA-Plenarsitzungen durchgeführt und zahlreiche Projekte unterstützt. Sind Sie mit dem Erreichten zufrieden?

Benno Bättig: Ja, der Schweizer Vorsitz darf mit dem bislang Erreichten zufrieden sein. Unter unserem Vorsitz ist es erstmals gelungen, eine neue Strategie der IHRA zu verabschieden, welche es der 31 Mitgliedstaaten umfassenden Organisation erlauben wird, künftig fokussierter zu arbeiten.

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Benno Bättig, Vorsitzender der IHRA.

In Kürze

Vielfalt in der Einheit - SIG Studientagung

Der SIG organisiert am 4. Februar 2018 eine Studientagung zum Thema «Jüdische Identität – Vielfalt in der Einheit». In vier Workshops werden die Fragen diskutiert: Judentum 2030 – Wie geht es weiter? Jüdische Identitäten – Wie viele gibt es? Kulturjudentum – Gibt es das? Vielfalt in der Einheit – Was trennt uns, was verbindet uns?

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Treffen mit Bundesrat Alain Berset

SIG-Präsident Herbert Winter traf sich im November zu einem Gespräch mit Bundesrat Alain Berset. Gesprächsthemen waren unter anderen die neusten Berichte der Fachstelle zur Rassismusbekämpfung. Winter betonte, dass der SIG das konsequente und systematische Engagement des Bundes gegen Rassismus und Antisemitismus schätze. Er begrüsste insbesondere, dass der Bund den Schutz von jüdischen Einrichtungen jüngst als eine «Angelegenheit von nationaler Tragweite» bezeichnet hatte. Winter und Bundesrat Alain Berset waren sich einig, dass der Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppen und Religionsgemeinschaften sowie auch die Prävention in der heutigen Zeit zentral seien und beides mehr Engagement erfordert.


Motion «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte»

Der Ständerat hat die Motion «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte» von Nationalrat Matthias Aebischer abgelehnt. Die Motion verlangt ein grundsätzliches Importverbot für Produkte, die unter als tierquälerisch zu bezeichnenden Methoden erzeugt wurden. Der SIG setzte sich für die Ablehnung dieser Motion ein, weil Tierschutzkreise damit auch den Import von koscherem Fleisch verbieten wollen.


Grosser Rat Basel lehnt Budgetpostulat zu Gunsten der jüdischen Gemeinde ab

Die Sicherheitskosten der Jüdischen Gemeinde Basel sind enorm gestiegen. Deshalb forderte die Grossrätin Patricia von Falkenstein in einem Budgetpostulat einen Beitrag von 800‘000 Franken des Kantons an die jüdische Gemeinde. Der Grosse Rat lehnte den Antrag ab.


Emeritierung Prof. Dr. Jacques Picard

Jaques Picard, Professor für Allgemeine und Jüdische Geschichte und Kulturen in der Moderne an der Universität Basel wird emeritiert. Anfang Dezember wurde er feierlich verabschiedet. Er war Mitglied der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg und verfasste zahlreiche Bücher über das Schweizer Judentum. Für den SIG wird Jacques Picard weiterhin als wissenschaftlicher Beirat der Schriftenreihe «Beiträge zur Geschichte und Kultur der Juden in der Schweiz» tätig sein.


Den jüdischen Einflüssen in Chagalls Werk auf der Spur

Ungefähr 60 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Genf, Lausanne, Neuchâtel und Fribourg nahmen am 19. November an den Führungen im Jüdischen Museum der Schweiz, in der Baseler Synagoge und durch die Chagall Ausstellung im Kunstmuseum Basel teil. Der Ausflug, der vom Kulturressort des SIG organisiert wurde, war ein grosser Erfolg. Auch 18 Mitglieder aus der deutschen Schweiz reisten nach Basel. Die Teilnehmenden waren von den Erklärungen von Nadia Guth, Präsidentin des Jüdischen Museum und von Viviane Heymann begeistert. Das kompetente Personal des Kunstmuseums ging auf Chagalls jüdische Herkunft ein und zeigte auf, wie er diese in seine Werke einfliessen liess.

Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
Gotthardstrasse 65
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T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
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