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Newsmail 134 - 24. Mai 2017

Aktuelles

«Wir müssen eine Gesellschaft aufbauen, in der Bildung zu Toleranz und Respekt führt.»

Heute wird die 112. Delegiertenversammlung des SIG in Lausanne eröffnet, am Morgen fand bereits die Medienkonferenz statt. Während Herbert Winter die Sicherheit der Juden in der Schweiz thematisierte, sprach Pinchas Goldschmidt, der Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz, über die Sicherheitssituation in Europa. Goldschmidt rief in seinem Beitrag dazu auf, die Religionsfreiheit nicht einzuschränken.

Lesen Sie hier eine gekürzte Version von Rabbiner Goldschmidts Appell.

Programm der Delegiertenversammlung


«Das Tessin ist einer der süssesten Orte des jüdischen Exils»

Es ist vielen kaum bewusst: Auch im Tessin leben Schweizer Juden – wenn auch nur wenige. Diejenigen, die dort leben, geniessen ein herrliches Leben, sagt der Tessiner Jude Elio Bollag. Aktuell sind wir mit unserer Ausstellung " 150 Jahre Gleichberechtigung der Schweizer Juden" im Tessin zu Gast. Anlässlich der Ausstellung haben wir mit Elio Bollag über das jüdische Leben im Kanton Tessin gesprochen.

Zum Interview

In Kürze

Herbert Winter ist Vizepräsident des World Jewish Congress

Herbert Winter ist in New York in die Exekutive des World Jewish Congress gewählt worden und ist nun Vizepräsident des WJC. Im WJC sitzen Vertreter von jüdischen Gemeinden aus 90 Ländern. Als Vizepräsident vertritt Herbert Winter den SIG im WJC.


Neues Präsidium der PLJS

Jean-Marc Brunschwig und Peter Jossi heissen die neuen Co-Präsidenten der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS. Sie treten die Nachfolge der langjährigen Präsidentin Nicole Poëll an. Die PLJS arbeitet in politischen Themen eng mit dem SIG zusammen.


Abschied von Odette Brunschvig

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Odette Brunschvig, die am 16. April in Bern verstorben ist. Odette Brunschvig, die Ehefrau des früheren SIG-Präsidenten Georges Brunschvig, war eine bemerkenswerte, heitere und strahlende Persönlichkeit. Im Mai 2016 nahm sie noch voller Freude an der Vernissage der Biografie über ihren Ehemann teil, die in der SIG-Schriftenreihe veröffentlicht wurde. Als Ehefrau gab sie ihm den nötigen Rückhalt, ohne den ihm seine aufreibende Tätigkeit für den SIG nicht möglich gewesen wäre. Wie ihr Mann setzte sich auch Odette Brunschvig für das Schweizer Judentum ein, besonders für die jüdischen Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs. Odette Brunschvigs Verbundenheit mit dem SIG und dem Schweizer Judentum während mehr als 80 Jahren ist beispielhaft. Es gibt wohl keinen anderen Menschen, der wie sie während 70 Jahren fast alle Delegiertenversammlungen des SIG besucht hat.
Die Liebenswürdigkeit und die Lebensenergie der Verstorbenen haben bei allen Bewunderung ausgelöst. Wir werden Odette Brunschvig als warmherzige Frau in Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Link zum Interview mit Odette Brunschvig


„Marsch der Lebenden“

Jedes Jahr am Jom Hashoa laufen über 10‘000 Jugendliche und junge Erwachsene den „Marsch der Lebenden“, ein Gedenkmarsch vom Konzentrationslager Auschwitz zum Vernichtungslager Birkenau. Eine Delegation aus 30 Jugendlichen hat die Schweiz am Gedenkmarsch vertreten und zusammen mit Menschen aus der ganzen Welt der Opfer des Holocaust gedacht. Die Tagesschau des Schweizer Fernsehens hat über den „Marsch der Lebenden“ berichtet.

Zum Beitrag der Tagesschau

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