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Newsmail 128 - 03. November 2016

Aktuelles

Der SIG zeigt rechtsextreme Band an

Der SIG hat diese Woche gegen eine Schweizer Neonazi-Band Anzeige eingereicht. In den Songtexten wird zum Mord an Schweizer Juden aufgerufen. Auch aktuelle und ehemalige Mitglieder der SIG-Geschäftsleitung sowie SIG-Präsident Herbert Winter werden mit dem Tod bedroht, ebenso mehrere Politiker und Prominente.

Neonazis sorgten schon in den Wochen zuvor für Schlagzeilen. Mitte Oktober trafen sich 5000 Rechtsradikale an einem Konzert im Toggenburg. Kurz darauf wurde ein weiterer Anlass im Kanton St. Gallen angekündigt. In einem Schreiben an die St. Galler Kantonspolizei forderte der SIG diese vor dem Anlass auf, bei Verstössen gegen die Rassismusstrafnorm sofort einzugreifen.

Artikel im Tages-Anzeiger


Der SIG protestiert gegen UNESCO-Entscheid

Juden auf der ganzen Welt haben Mitte Oktober gegen die jüngste Resolution der UNESCO protestiert, die die jüdische Beziehung zum Tempelberg und zur Klagemauer nicht erwähnt. Der SIG schloss sich diesen Protesten an. Die Resolution der UNESCO verschweigt, dass der Tempelberg auch Juden heilig ist. Hier standen zwei Tempel – der erste schon vor rund 3000 Jahren. Der jüdische Begriff „Tempelberg“ erscheint jedoch kein einziges Mal in der Resolution. Damit wird das Herzstück jüdischer Geschichte und Sehnsucht willentlich ignoriert. SIG-Präsident Herbert Winter betonte in seiner ersten Reaktion: “Die jüdische Geschichte und Religion wären ohne den Tempelberg nicht die gleichen. Juden überall auf der Welt fühlen eine Verbundenheit zum Tempelberg in Jerusalem."


Zum Gedenken an die Tragödie in Babyn Jar

Vor 75 Jahren wurden 33‘000 Juden in Babyn Jar unweit der ukrainischen Stadt Kiew innerhalb von zwei Tagen auf brutale Weise ermordet. Anlässlich des 75. Gedenktages versammelten sich Nachkommen der Opfer und Delegationen aus aller Welt in Kiew. Unter den Gästen war auch SIG-Präsident Herbert Winter. Im Interview mit der Basler Zeitung spricht Herbert Winter darüber, was für ihn das Massaker so unfassbar macht: „Hier in Babyn Jar schauten die Täter den Opfern direkt in die Augen und drückten ab. Und das über 33‘000 Mal. Babyn Jar war das grösste einzelne Massaker an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern im Zweiten Weltkrieg und sollte unbedingt mehr Bedeutung in der Erinnerungsarbeit des Holocaust bekommen.“

Zum Interview in der Basler Zeitung


150 Jahre Schweizer Juden in Baden

Am 6. November findet in Baden die Vernissage zur Ausstellung „150 Jahren Gleichberechtigung der Schweizer Juden“ statt.

An dem öffentlichen Anlass sprechen unter anderen SIG-Präsident Herbert Winter sowie Dr. Carol Nater Cartier, die Leiterin des Historischen Museums Baden.

Vernissage: 6. November, 11 Uhr, Historisches Museum Baden

Weitere Informationen zur Vernissage und zur Ausstellung in Baden gibt es hier.

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