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Newsmail 126 - 14. September 2016

Aktuelles

Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Der SIG ist für das neue Nachrichtendienstgesetz. Dieses wahrt das Gleichgewicht zwischen Datenschutz und Sicherheit, und es ermöglicht, den Terrorismus besser zu bekämpfen. Die neuen Methoden, die das Gesetz erlaubt, werden der heutigen Bedrohungssituation besser gerecht und befähigen die Behörden, Gefahren frühzeitig zu erkennen. Auch mit dem neuen Gesetz hat der Schweizer Nachrichtendienst weniger Befugnisse als die meisten anderen Dienste, zudem ist dieser mit nur knapp 300 Mitarbeitenden relativ klein.

Der SIG empfiehlt deshalb, am 25. September ein Ja in die Urne zu legen, und hofft auf eine rasche Umsetzung des Gesetzes.


Besuch einer SIG-Delegation in Aserbaidschan

Eine Delegation des SIG mit Präsident Herbert Winter an der Spitze reiste Anfangs Monat auf Einladung der aserbaidschanischen Botschaft in Bern nach Aserbaidschan. „Wir sind nach Aserbaidschan gekommen, um das multikulturelle Leben und das Zusammenleben der Religionen zu sehen. Aserbaidschan kann diesbezüglich für viele Länder der Region als Vorbild dienen“, sagt Herbert Winter.

Die SIG-Delegation beim aserbaidschanischen Präsidenten.

Auf dem Programm standen ein Treffen mit dem Staatspräsidenten Iham Alijew und dem Aussenminister Elmar Mammadyarov, Gespräche mit aserbaidschanischen Parlamentariern, dem Vorsitzenden des staatlichen Komitees für religiöse Angelegenheiten Mübariz Gurbanli sowie mit Vertretern der örtlichen jüdischen Gemeinschaft wie auch ein Besuch in einer jüdischen Schule.

„Es hat mich tief berührt, dass jüdisches Leben auch in entlegenen Weltgegenden gedeihen kann. Zudem war ich besonders angetan von der Gastfreundschaft der Azeris“, sagte Generalsekretär Jonathan Kreutner nach der Reise.


„150 Jahre Gleichberechtigung Schweizer Juden“ in Genf

Unsere Wanderausstellung gastiert vom 5. bis am 12. Oktober an der Universität in Genf. Die öffentliche Vernissage findet am 5. Oktober um 18.30 Uhr statt.

Programm der Vernissage

Weitere Informationen


Likrat-Begegnungen in Genf

Kann man zum Judentum konvertieren? Wie leben Juden ihre Religion? Und was unterscheidet koschere von Halal-Lebensmitteln? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich die Likratinos Dinah und Noya letzte Woche in der Synagoge Beth Yaacov in Genf. Den beiden machte es grossen Spass, ihr Wissen, das sie in der Likrat-Ausbildung erworben hatten, weiterzugeben. Rund 15 Personen, Christen und Muslime aus so unterschiedlichen Ländern wie dem Libanon, Eritrea, Albanien und Nigeria, nahmen an der Begegnung teil. Initiiert wurde der Anlass von der interreligiösen Plattform Genf im Rahmen der Ausstellung „Besa“.


Feierlichkeiten in La Chaux-de-Fonds

Auch die kleinen Gemeinden haben eine Zukunft! Die Communauté israélite du canton de Neuchâtel (CICN) feiert diese Jahr das 120-jährige Bestehen ihrer Synagoge. Am letzten Wochenende im August veranstaltete die Gemeinde zu diesem Jubiläum ein vielfältiges Festprogramm. Es wurde unter anderem eine Gedenkfeier und ein hebräisches Gospelkonzert veranstaltet. Der SIG nahm an den Feierlichkeiten teil. Während die CICN zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast 1000 Mitglieder zählte, hat die Gemeinde heute rund 100 Mitglieder.

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Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
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F +41 (0)43 305 07 66

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