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Newsmail 125 - 24. August 2016

Aktuelles

Die SIG-Ausstellung zu 150 Jahre Gleichberechtigung ist in der Romandie angekommen

Am 18. August wurde im Chateau de Prangins die Ausstellung zu 150 Jahre Gleichberechtigung Schweizer Juden eröffnet.

An der feierlichen Eröffnung mit rund 200 Gästen aus Politik, Medien, Kultur und den jüdischen Gemeinden der Romandie sprachen unter anderem Ruth Dreifuss, SIG-Geschäftsleitungsmitglied Francine Brunschwig sowie der Schriftsteller Charles Lewinsky. Lewinsky fragte provokativ nach dem Sinn solcher Feiern und meinte, dass es erst wirklich Grund zum Feiern der Gleichberechtigung gebe, wenn diese nicht mehr gefeiert werde müsse. Ruth Dreifuss bezeichnete die Gleichberechtigung der Juden – und später der Frauen – als Sieg der Demokratie.

Die Ausstellung ist nun bis am 19. September in Prangins zu sehen; danach geht sie nach Genf, Lausanne, La Chaux-de-Fonds und nach Fribourg.

Medienberichte zur Ausstellung

Informationen zur Ausstellung

Zu den Fotos


Beeindruckende Rede von Elie Wiesel an SIG-Podium zum Nachhören

Der Autor und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist am 2. Juli 87-jährig in New York gestorben. Wiesel hat die NS-Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebt und sich Zeit seines Lebens für eine Welt ohne Rassismus und Antisemitismus eingesetzt. Im Jahr 1999 hielt er an einem vom SIG in Fribourg organisierten Podium eine Rede unter dem Titel «Ich werde nicht zulassen dass ihr mich vergesst». Im Gedenken an Elie Wiesel, veröffentlichen wir eine Tonaufnahme der eindrücklichen, in Französisch gehaltenen Rede aus dem Jahr 1999.

Zur Tonaufnahme


Artikel zum Thema Sicherheit in der Schweiz am Sonntag

Unter dem Titel «Schwarzpeterspiel um die Sicherheit für Schweizer Juden» berichtete die Zeitung «Schweiz am Sonntag» Ende Juli über die SIG-Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung im Sicherheitsbereich. Man stehe am Anfang eines Prozesses, bei dem es um komplexe Fragen gehe, die noch nicht alle geklärt seien, wird SIG-Generalsekretär Jonathan Kreutner zitiert. Im Vergleich zum europäischen Ausland täten die hiesigen Behörden aber weniger. Nach wie vor gelte: «Wir fordern mehr Unterstützung von staatlicher Seite», zitiert die Schweiz am Sonntag Kreutner weiter.

Der SIG ist aktuell in Zusammenarbeit mit den Gemeinden daran, die Situation zu analysieren und die Handlungsoptionen zu prüfen.

Zum Artikel

Berichte

Likrat Business in Saas Grund und Arosa

Warum benutzen die orthodoxen jüdischen Gäste am Samstag weder den Lift noch die Gondelbahn, und warum tragen sie diese spezielle Kleidung? Diese und andere Fragen stellten die Teilnehmer der Likrat Business-Begegnungen in Arosa und in Saas Grund. Vor allem Hoteliers und Mitarbeiter von Bergbahnen nahmen an den Begegnungen mit Jonathan Schoppig vom SIG teil und stellten alle Fragen, die sie schon lange beschäftigten, die sie aber nicht direkt den jüdischen Hotelgästen stellen wollten. Die rund 30 Teilnehmer waren sehr neugierig und hatten keine Hemmungen, auch kritische Fragen zu stellen.

Die Begegnungen kamen zustande, nachdem der SIG die Tourismusbüros von Saas Grund und Arosa kontaktiert hatte und ihnen dieses kostenlose Angebot unterbreitet hatte, welches dankbar angenommen wurde. Sowohl in Saas Grund als auch in Arosa waren die Verantwortlichen sehr vom Nutzen dieser Begegnung überzeigt; in beiden Ort ist nun geplant, diese Anlässe mit Mitarbeitern der Tourismusbranche zu Schulungszwecken regelmässig durchzuführen.

Likrat Business ist ein Zweig des Dialogprojekts Likrat. Anders als Likrat richtet sich Likrat Business nicht an Schulen, sondern an Unternehmen.


Ausflüge mit jugendlichen Flüchtlingen

Im Rahmen des Projekts «better together» konnten Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan und Somalia im Alter von sieben bis achtzehn Jahren Ausflüge unternehmen. Organisiert wurde das Projekt vom SIG, vom Verband Schweizerischer jüdischer Fürsorgen und von der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz.

Ein Ausflug führte die Jugendlichen in den Tierpark Langenberg, einmal ging es in den Seilpark Kloten, und der dritte Besuch führte ins Fifa-Museum in Zürich. Die Jugendlichen, die teilweise ohne Eltern geflüchtet sind, genossen die Ausflüge und waren sehr dankbar. Ein Dank gilt allen freiwilligen Betreuern, ohne die die Ausflüge nicht hätten stattfinden können.

Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG
Gotthardstrasse 65
Postfach
8027 Zürich

T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
T +41 (0)43 305 07 72

Website

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