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Newsmail 121 - 25. Mai 2016

Aktuelles

Ja zur Asylgesetzrevision am 5. Juni

Die jüdischen Dachverbände SIG und PLJS sprechen sich für die Asylgesetzrevision aus. Sie sind überzeugt, dass alle Beteiligten von schnelleren Asylverfahren profitieren werden. Deshalb empfehlen die Dachverbände, am 5. Juni ein Ja in die Urne zu legen.

Mit der Revision erhalten die Asylsuchenden innerhalb hundert Tagen Klarheit darüber, ob sie in der Schweiz bleiben können. Darüber hinaus sind kürzere Verfahren günstiger. Auch wichtig ist die rechtliche Unterstützung für die Asylsuchenden, die das revidierte Gesetz vorsieht.

Der Staat muss jedoch wachsam sein und sorgfältig prüfen, wer Asyl beantragt. Entscheidend ist eine gute Integration der aufgenommenen Flüchtlinge. Diese müssen möglichst schnell mit den hiesigen Grundwerten vertraut gemacht werden.

Viele Schweizer Juden sind Nachfahren von Flüchtlingen. Heute gestalten diese Nachfahren die Schweiz mit und sind integraler Bestandteil dieses Landes. Auch deshalb setzen sich die jüdischen Dachverbände für eine humane Flüchtlingspolitik ein.

Berichte

Vernissage der Ausstellung «Schweizer Juden – 150 Jahre Gleichberechtigung» in Zürich

Letzte Woche wurde die Ausstellung «Schweizer Juden – 150 Jahre Gleichberechtigung» in Zürich eröffnet. Vor rund 300 Personen eröffnete SIG-Präsident Herbert Winter die Ausstellung im Lichthof der Universität.

Die Ausstellung im Lichthof der Uni Zürich.

Die Stadtpräsidentin Corine Mauch und Regierungspräsident Mario Fehr sprachen über ihr Verhältnis zur jüdischen Gemeinschaft und deren Beitrag zu Stadt und Kanton Zürich. Der Synagogenchor Zürich sorgte für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen.

Moderator Jonathan "Jontsch" Schächter und Schauspieler Joel Basman sprachen an der Vernissage über ihre jüdischen Wurzeln.

Die Ausstellung ist noch bis am 4. Juni in Zürich zu sehen.

Artikel zur Ausstellung

Weitere Informationen zur Ausstellung


Buchvernissage «Für Recht und Würde»

Letzte Woche wurde im Berner Kornhausforum die Vernissage des Buchs «Für Recht und Würde. Georges Brunschvig: Jüdischer Demokrat, Berner Anwalt, Schweizer Patriot (1908–1973)» von Hannah Einhaus gefeiert.

Die Vernissage lockte rund 200 Personen ins Berner Kornhausforum.

Neben dem Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät, Prof. Jacques Piccard sowie Herbert Winter und Francine Brunschvig vom SIG sprach auch Odette Brunschvig, die Witwe des Porträtierten zu den Anwesenden.

Die rund 200 Gäste waren sehr bewegt von den Worten der bald hundertjährigen Zeitzeugin Odette Brunschvig, die das Buch stark unterstützt hat. Das neuste Werk aus der SIG-Schriftenreihe ist beim Chronos Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät spricht mit Odette Brunschvig, der Witwe von Georges Brunschvig.

Fotos von der Vernissage

Weitere Informationen zur Schriftenreihe

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