Trauer und Bestürzung über den verheerenden Anschlag in Neuseeland

Heute Freitag ist es einmal mehr zu einem schrecklichen Anschlag auf Gläubige gekommen. In der neuseeländischen Stadt Christchurch verübten Terroristen einen Angriff auf zwei Moscheen, in denen sich Hunderte von Gläubigen zum Freitagsgebet versammelt hatten. Der Anschlag forderte Dutzende von Toten und Verletzten.

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG ist tief bestürzt und schockiert, dass schon wieder Betende an einem Ort des Friedens und der Andacht Ziel eines extremistisch orientierten und von Hass getriebenen Anschlags geworden sind. Erst letzten Oktober hatte es eine Synagoge im US-amerikanischen Pittsburgh getroffen. Solche Anschläge auf Gläubige treffen Freiheit und Friede in ihren Grundfesten. Es muss ein Warnsignal an die Gesellschaft sein, wenn extremistische Haltungen und Ausgrenzung zu solchen hasserfüllten und schrecklichen Taten führen. Die Antwort darauf muss auch ein Appell an Respekt und das Miteinander sein. Der SIG drückt den Opfern und den Angehörigen sein Mitgefühl und seine Anteilnahme aus. In einem persönlichen Schreiben an Montassar BenMrad, den Präsidenten der Föderation islamischer Dachorganisationen der Schweiz, drückte SIG-Präsident Herbert Winter im Namen des SIG der muslimischen Gemeinschaft der Schweiz und weltweit die tief empfundene Anteilnahme aus. Das Schreiben schliesst mit den Worten: «Unsere Solidarität in dieser schwierigen Zeit sei Dir sicher.»

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