Ja zur Asylgesetzrevision am 5. Juni

Die jüdischen Dachverbände SIG und PLJS sprechen sich für die Asylgesetzrevision aus. Sie sind überzeugt, dass alle Beteiligten von schnelleren Asylverfahren profitieren werden. Deshalb empfehlen die Dachverbände, am 5. Juni ein Ja in die Urne zu legen.

Mit der Revision erhalten die Asylsuchenden innerhalb hundert Tagen Klarheit darüber, ob sie in der Schweiz bleiben können. Darüber hinaus sind kürzere Verfahren günstiger. Auch wichtig ist die rechtliche Unterstützung für die Asylsuchenden, die das revidierte Gesetz vorsieht.

Der Staat muss jedoch wachsam sein und sorgfältig prüfen, wer Asyl beantragt. Entscheidend ist eine gute Integration der aufgenommenen Flüchtlinge. Diese müssen möglichst schnell mit den hiesigen Grundwerten vertraut gemacht werden.

Viele Schweizer Juden sind Nachfahren von Flüchtlingen. Heute gestalten diese Nachfahren die Schweiz mit und sind integraler Bestandteil dieses Landes. Auch deshalb setzen sich die jüdischen Dachverbände für eine humane Flüchtlingspolitik ein.