Ein Buch über den jüdischen Friedhof von Les Eplatures

Anne-Marie Rychner-Faraggi veröffentlichte in diesen Tagen ihr Buch über den jüdischen Friedhof bei La Chaux-de-Fonds. Das reichlich bebilderte «Le cimetière israélite de La Chaux-de-Fonds» ist ein Zeugnis der Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in dieser Region.

Mitte des Winters 1872 wurde bei La Chaux-de-Fonds auf 1000 Metern Höhe ein jüdischer Friedhof eingeweiht. Zwei neu errichtete Gräber markierten den Beginn der Geschichte dieses Friedhofs. Es war der dritte autorisierte jüdische Friedhof in der französischsprachigen Schweiz. Wie wurde dieser Friedhof angelegt, wie wurde das Land erworben, wie hat der Friedhof sich entwickelt und wie wurde er erweitert? Diesen Fragen widmet sich die Historikerin Anne-Marie Rychner-Faraggi in ihrem soeben erschienen Buch «Le cimetière israélite de La Chaux-de-Fonds» im Verlag Alphil éditions.

Die jüdische Gemeinde in La Chaux-de-Fonds

Gegenwärtig gibt es immer weniger Mitglieder in der jüdischen Gemeinde von La Chaux-de-Fonds. Nur noch nur noch etwa hundert Mitglieder sind in der Umgebung sesshaft. Dementsprechend werden auch Bestattungen auf dem Friedhof in Les Eplatures immer seltener. Doch ein Friedhof wie dieser, eingebettet in die Neuenburger Berge, sollte mehr Aufmerksamkeit erfahren und erhalten bleiben. Er ist sichtbare Geschichte der jüdischen Gemeinde dieser Region und stellt eine markante und gesellschaftshistorische bedeutende Sehenswürdigkeit in den Neuenburger Bergen dar.

« Le cimetière israélite de la Chaux-de-Fonds »

Anne-Marie Faraggi Rychner. « Le cimetière israélite de la Chaux-de-Fonds », Images et patrimoine, Éditions Alphil, Neuenburg 2020.

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