Ehrung von Rolf Koch an der GV der GSI Zentralschweiz

14.05.2012,

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Älteren unter uns werden sich vielleicht an den Werbeslogan erinnern, der vor einigen Jahren fast täglich am deutschen Fernsehen für einen Weinbrand geworben hat, nämlich „Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert.“ An diesen Werbeslogan musste ich denken, als ich vor kurzem von der heutigen Ehrung erfuhr. Wieso werden Sie fragen. Ganz einfach: Man wandle den Slogan wie folgt ab: „Wenn einer Vereinigung so viel Gutes widerfährt, nämlich das Glück zu haben, beinahe 40 Jahre ein beherztes und engagiertes Vorstandsmitglied zu haben, dann ist das schon eine besondere Ehrung wert“!

Lieber Rolf Koch, Ich möchte Ihnen vorerst einmal ganz herzlich, persönlich und auch im Namen des SIG, zur heutigen Ehrung gratulieren.

Allein der Umstand, dass Sie fast 40 Jahre im Vorstand der GSI Zentralschweiz tätig gewesen sind, würde diese Ehrung ja vielleicht nicht alleine rechtfertigen. Nein, es sind Ihre Tatkraft und Ihre Verdienste in und für die GSI und Ihr Einstehen für Israel, die diese Ehrung rechtfertigen. Ich glaube nicht zu übertreiben, wenn ich sage, dass ohne Ihre hervorragende Vernetzung und ohne Ihren ständigen unermüdlichen Einsatz die GSI Zentralschweiz wohl nicht mehr bestehen würde. Sie haben sich weit über das Amt des Sekretärs für die Belange der GSI und damit Israels eingesetzt, wofür Ihnen unser aller Dank gebührt. Wie ich mir sagen liess, geht Ihre Nähe, Ihre Liebe zum Staat Israel auf die Zeit des 6-Tage-Krieges zurück, als Sie mit Polizeikollegen zufällig zum Tauchen in Israel waren. Seit damals sind Sie ein unerschütterlicher Freund des Staates Israel und seines Volkes.

Erlauben Sie mir noch ein ganz persönliches Wort, lieber Rolf Koch. Wir kennen uns nun genau seit vier Jahren, nämlich seit ich das Präsidium des SIG übernahm.

Wir sehen uns zwar nicht sehr häufig, aber doch regelmässig, sei es an Veranstaltungen der GSI, beim Yom Hatzmaut oder anderen Israel bezogenen Anlässen. Wann immer wir uns begegnen, treten Sie mir mit grosser Herzlichkeit und Wärme entgegen. Ihre Liebenswürdigkeit, Ihre Bescheidenheit und Ihre ruhige Art zeichnen Sie aus. Und dafür schätzen wir Sie alle.

Ich schliesse, indem ich Ihnen, lieber Rolf Koch, noch einmal ganz herzlich zu dieser Ehrung gratuliere und Ihnen weiterhin alles nur erdenklich Gute für die Zukunft – ad mea weesrim, wie wir Juden sagen – wünsche, zum Wohle der GSI Zentralschweiz, der GSI überhaupt und vor allem aber auch zum Wohle Israels.

Herbert Winter