Religion

Die religiösen Belange der Schweizer Juden werden gegenüber den zuständigen Behörden einheitlich durch den SIG vertreten. Er pflegt zu diesem Zweck den laufenden Kontakt mit den verantwortlichen Ämtern und Institutionen.

Zu den Kernaufgaben des SIG gehört die sichere Versorgung mit Koscherfleisch. Weil das Schächten von Säugetieren in der Schweiz verboten ist, muss alles Koscherfleisch aus dem Ausland importiert werden.

Weiter befasst sich der SIG mit Fragen rund um die besonderen Bedürfnisse von jüdischen Armeeangehörigen und Zivildienstleistenden sowie von Schülern und Studierenden. Die Problematik der Schabbat-Dispense erfordert in diesem Bereich immer wieder Interventionen.

Finanzierung der Interessengemeinschaft für Koschere Lebensmittel

Zudem finanziert der SIG zu einem guten Teil die Aktivitäten der Interessengemeinschaft für Koschere Lebensmittel. Deren Verantwortliche überprüfen die im allgemeinen Handel erhältlichen Produkte auf ihre Tauglichkeit für den koscheren Haushalt

Dem SIG obliegt ausserdem die Verwaltung des seit 1931 bestehenden jüdischen Friedhofes Davos.

  • Festtage

    Der jüdische Kalender rechnet den Tag vom Abend bis zum nächsten Abend. Das jüdische Jahr ist ein Mondjahr, bestehend aus jeweils bei Neumond beginnenden Monaten zu 29 oder 30 Tagen. Weil alle Feste an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind, wird dem normalen Jahr zu zwölf Monaten (ca. 354 Tage) alle zwei oder drei Jahre ein zusätzlicher Monat angefügt (Schaltjahr mit ca. 384 Tagen).

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  • Koscher

    Gemäss der Thora (5. Buch Moses 12:21) sind zum Verzehr durch Menschen nur Säugetiere, Geflügel und Fische erlaubt. Diese müssen, mit Ausnahme der Fische, gemäss den religionsgesetzlichen Vorschriften geschlachtet («geschächtet») werden.

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  • Dispensen