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16. Feb - 09. Sep 2018

Ausstellung «150 Jahre Gleichberechtigung der Schweizer Juden»

Events des SIG , Kulturveranstaltungen

Über Jahrhunderte wurden die Juden in der Schweiz verfolgt, vertrieben oder ausgegrenzt. Erst vor 152 Jahren kam mit einer Volksabstimmung auch hierzulande die Emanzipation zustande. Mit der Gewährung der Niederlassungsfreiheit wurden die Schweizer Juden am 14. Januar 1866 den übrigen Schweizer Bürgern gleichgestellt. Seither haben sie die Entwicklung dieses Landes massgebend mitgeprägt, sei es in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur.

Heute leben rund 18’000 Jüdinnen und Juden in der Schweiz. Alexander Jaquemet hat 15 von ihnen fotografiert. Seine Porträts zeigen jüngere und ältere Menschen, bekannte wie unbekann- te, aus verschiedenen Landesteilen und unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Die Abge- bildeten posierten an Orten, die sie selber ausgesucht haben, und die zusammen mit ihren ganz persönlichen Erzählungen das jüdische Selbstverständnis in der Schweiz widerspiegeln.

Ergänzt wird die Ausstellung durch acht Porträts der St. Galler Kulturjournalistin und Autorin Brigitte Schmid-Gugler. Darunter sind ältere und jüngere in der Ostschweiz lebende und hier aufgewachsene Juden und Jüdinnen wie der Gynäkologe Roland Richter und der Kulturver- mittler Jacques Erlanger; zugezogene Persönlichkeiten wie die Musikerin Brigitte Meyer und die Forscherin Chaya Bracha Beit David. Auch Margrith Bigler kommt zu Wort: Die erste Bun- desrichterin der Schweiz ist die Witwe eines Holocaust-Überlebenden.

Zum Flyer

Veranstalter: SIG
Adresse: St. Gallen Museumstrasse 50 9000 St. Gallen
Lokalität: Historisches und Völkerkundemuseum
Link: http://150.swissjews.ch/de/

24. Apr 2018
Zeit: 20:15 - 22:00

Lizzie Doron: Sweet Occupation

Kulturveranstaltungen

Die Schauspielerin Johanna Lonsky liest aus Lizzie Dorons neuem Roman, anschließend Lizzie Doron im Gespräch mit Hanno Loewy.
Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst. Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die »Friedenskämpfer-Bewegung« gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu, lernte ihre Gefühle kennen, ihre Träume und Ängste, erfuhr von dem Moment, als sie manchen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen. Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman Ruhige Zeiten wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis.

Veranstalter: Jüdisches Museum Hohenems
Adresse: Marktstraße 1a / Pfarrheim St. Karl, 6845 Hohenems, Österreich
Lokalität: Bücherei Hohenems
Link: http://www.jm-hohenems.at/veranstaltungen/lizzie-doron-sweet-occupation

25. Apr 2018
Zeit: 19:30

Demokratie oder Ethnokratie – 70 Jahre Israel – Referat von Prof. Dr. Erik Petry

Kulturveranstaltungen

Professor Dr. Petry ist Lehrbeauftragter im Fachbereich jüdische Studien der Philosophisch-Historischen Fakultät und stellv. Leiter des Zentrums für jüdische Studien an der Universität Basel. Seine Hauptarbeitsgebiete sind: Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland un der Schweiz in der Neuzeit; Zionismus; Geschichte des Antisemitismus; Sportgeschichte; Oral History und Gedächtnisgeshichte.
Neben der universitären Lehre und Forschung iat er in verschiedenen wissenschaftsbasierten Bereichen tätig.

Veranstalter: ICZ, B'NAI B'RITH
Adresse: Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich
Land: Schweiz
Lokalität: Gemeindesaal der ICZ

26. Apr 2018
Zeit: 18:30

Buchvernissage: Jüdische Schweiz. 50 Objekte erzählen Geschichte

Kulturveranstaltungen

Gespräch zur jüdischen Schweiz mit Personen, deren Objekte im Buch vorgestellt und deren Geschichten erzählt werden
Moderation Caspar Battegay und Naomi Lubrich, Autoren
Anschliessend Apéro

Lokalität: Jüdisches Museum der Schweiz
Link: http://www.juedisches-museum.ch/index.php/fuehrungen.html

26. Apr 2018
Zeit: 20:30

Starke Soulstimme aus Israel: Esther Rada hat grosse Vorbilder und ein ganz eigenes Timbre

Kulturveranstaltungen

In Israel kannte man Ester Rada lange vor allem als Schauspielerin, aber ihre eigentliche Liebe gehört der Musik. Sie wurde 1985 in einer religiösen Siedlung im Westjordanland geboren, ein Jahr nachdem ihre Eltern aus Äthiopien emigrieren mussten. "Ich hab immer Musik gemacht, aber lange nur zuhause für mich allein. Nach der Armee hab ich viel als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen gearbeitet. Und erst 2014 mit den Aufnahmen für mein Debüt-Album bin ich zu meiner wahren Liebe, der Musik zurückgekehrt." Wer Amy Winehouse mag, ist bei Ester Rada goldrichtig! In ihrer starken Soulstimme spiegeln sich ihre Vorbilder wieder - von Nina Simone über Aretha Franklin bis zu Erykah Badu. Ihre erste EP mit dem selbst geschriebenen und komponierten Lied „Life Happens" hat niemand geringerer als Kutiman produziert. Die inzwischen in Jaffa lebende Rada singt auf ihrem neusten Album auf Englisch, Hebräisch sowie Amharisch und verbindet einzigartig Ethio-Jazz, Funk, Soul und R'n'B mit Urban-Black-Grooves.

Veranstalter: Omanut
Lokalität: Jazzclub Moods
Link: http://www.omanut.ch/de/veranstaltungen/detail.php?id=1561

07. Mai 2018
Zeit: 18:30

Payerne: Vernissage "Schweizer Juden - 150 Jahre Gleichberechtigung"

Events des SIG , Kulturveranstaltungen , «Schweizer Juden: 150 Jahre Gleichberechtigung» - Events

Allocutions de :
– Mme Francine Brunschwig , Membre du Comité directeur de la FSCI,responsable de la culture
– Mme Christelle Luisier Brodard, Syndique de la Ville de Payerne
– Mme Doris Cohen-Dumani, Anc. Conseillère municipale et Députée, Lausanne

Intermèdes musicaux avec « Bendorim », chansons en yiddish.

Suivi d’un apéritif cacher.

Veranstalter: SIG
Adresse: Rue des Rammes 11, Payerne
Lokalität: Foyer de la maison de paroisse de Pacore
Link: http://150.swissjews.ch/fr/downloads/event/payerne.pdf

08. - 17. Mai 2018

Payerne: Ausstellun "Schweizer Juden - 150 Jahre Gleichberechtigung"

Events des SIG , Kulturveranstaltungen , «Schweizer Juden: 150 Jahre Gleichberechtigung» - Events

Über Jahrhunderte wurden die Juden in der Schweiz verfolgt, vertrieben oder ausgegrenzt. Erst vor 152 Jahren kam mit einer Volksabstimmung auch hierzulande die Emanzipation zustande. Mit der Gewährung der Niederlassungsfreiheit wurden die Schweizer Juden am 14. Januar 1866 den übrigen Schweizer Bürgern gleichgestellt. Seither haben sie die Entwicklung dieses Landes massgebend mitgeprägt, sei es in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur.

Heute leben rund 18’000 Jüdinnen und Juden in der Schweiz. Alexander Jaquemet hat 15 vonihnen fotografiert. Seine Porträts zeigen jüngere und ältere Menschen, bekannte wie unbekannte, aus verschiedenen Landesteilen und unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Die Abgebildeten posierten an Orten, die sie selber ausgesucht haben, und die zusammen mit ihren ganz persönlichen Erzählungen das jüdische Selbstverständnis in der Schweiz widerspiegeln.

Veranstalter: SIG
Adresse: Rue des Rammes 11, Payerne
Lokalität: Foyer de la maison de paroisse de Pacore
Link: http://150.swissjews.ch/fr/downloads/event/payerne.pdf

16. Mai 2018
Zeit: 20:30

Vorführung « Un juif pour l’exemple »

Events des SIG , Kulturveranstaltungen , «Schweizer Juden: 150 Jahre Gleichberechtigung» - Events

La Compagnie théâtrale du TARDS présente :
« Un juif pour l’exemple »
D’après l’oeuvre de Jacques Chessex

Réservations :
Office du tourisme Payerne-Estavayer (026 / 662 66 70)
ou Café Le Beaulieu, Payerne (026 / 660 21 48)
www.fnac.ch et Enable JavaScript to view protected content.

Adresse: Payerne
Lokalität: Le Beaulieu
Link: http://150.swissjews.ch/fr/downloads/event/payerne.pdf

30. Mai 2018
Zeit: 19:30 - 21:30

RABBI KLEIN - Alfred Bodenheimer liest aus seinen Krimis

Kulturveranstaltungen

Alfred Bodenheimer ist Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, in Form von Monografien, Aufsätzen und Studien und ist u.a. Mitherausgeber und Mitautor eines Werkes über Emanuel Levinas. 2014 machte er sich aber auch einen Namen als Autor von Kriminalromanen, mittlerweile sind vier Krimis erschienen, in welchen Rabbi Klein als Ermittler die Leser für sich einnimmt. Dirk Vaihinger, Verlagsleiter von Nagel & Kimche, schreibt über die Figur des Rabbi Klein: "Rabbi Klein ist aufrichtig. Er ist ein echter Suchender. Er will das Gute und bemüht sich darum, den Menschen und den Werten, an die er glaubt, gerecht zu werden. Das macht ihn so sympathisch – wir brauchen solche Figuren heute."

Veranstalter: ICZ Kulturkommission
Adresse: Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich
Land: Schweiz
Lokalität: ICZ, Gemeindesaal

Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG)
Gotthardstrasse 65
Postfach 2105
8027 Zürich

T +41 (0)43 305 07 77
F +41 (0)43 305 07 66

Medienstelle:
T +41 (0)43 305 07 72

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