Israel

Das Land Israel hat für die jüdische Gemeinschaft, für die jüdische Religion und das Judentum allgemein eine zentrale Bedeutung. Auch die Juden in der Schweiz - obwohl mehrheitlich Schweizer Bürgerinnen und Bürger - fühlen sich aus geschichtlichen, religiösen und kulturellen Gründen eng mit Israel und seinen Einwohnern verbunden. Viele haben Familienmitglieder in Israel und pflegen Freundschaften mit Menschen, die in Israel leben.

Sigi Feigel (1921-2004), langjähriger Präsident der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich und Mitglied der Geschäftsleitung des SIG, brachte dieses spezielle Verhältnis zu Israel auf den Punkt: «Die Schweiz ist mein Vaterland, aber Israel mein Mutterland».

Keine Stellungnahmen zur Politik der israelischen Regierung

Diese Verbundenheit heisst aber nicht, dass der SIG die politischen Interessen Israels vertritt. Der SIG ist nicht das Sprachohr der israelischen Regierung und nimmt grundsätzlich keine Stellung zu deren Politik. Zu den offenen politischen Fragen in Nahost gibt es nicht nur eine einzige jüdische Position. Auch in jüdischen Kreisen gehen die Meinungen diesbezüglich weit auseinander.

Der SIG bezieht dann jedoch aktiv Stellung, wenn Israels Existenzrecht infrage gestellt wird, wenn an Israel strengere Massstäbe angelegt werden als an andere Staaten oder wenn Israelkritik als Deckmantel für antisemitische Äusserungen und Handlungen verwendet wird.

Pressemitteilungen

Mittwoch, 25. Aug 2010

Herbert Winter wird neuer Vorsitzender des Schweizerischen Rates der Religionen

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Likrat: Begegnungen mit dem Judentum

Der Trailer zum Film über Likrat: Begegnungen mit dem Judentum ist abrufbar.

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Buch aus der SIG-Schriftenreihe unter den Top Ten

Noemi Sibold ist mit ihrem Buch "Bewegte Zeiten. Zur Geschichte der Juden in Basel, 1930er bis 1950er Jahre" aus der SIG-Schriftenreihe in den Top Ten der Basler Zeitung.

Das Buch in der Presse