Israel

Das Land Israel hat für die jüdische Gemeinschaft, für die jüdische Religion und das Judentum allgemein eine zentrale Bedeutung. Auch die Juden in der Schweiz - obwohl mehrheitlich Schweizer Bürgerinnen und Bürger - fühlen sich aus geschichtlichen, religiösen und kulturellen Gründen eng mit Israel und seinen Einwohnern verbunden. Viele haben Familienmitglieder in Israel und pflegen Freundschaften mit Menschen, die in Israel leben.

Sigi Feigel (1921-2004), langjähriger Präsident der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich und Mitglied der Geschäftsleitung des SIG, brachte dieses spezielle Verhältnis zu Israel auf den Punkt: «Die Schweiz ist mein Vaterland, aber Israel mein Mutterland».

Keine Stellungnahmen zur Politik der israelischen Regierung

Diese Verbundenheit heisst aber nicht, dass der SIG die politischen Interessen Israels vertritt. Der SIG ist nicht das Sprachohr der israelischen Regierung und nimmt grundsätzlich keine Stellung zu deren Politik. Zu den offenen politischen Fragen in Nahost gibt es nicht nur eine einzige jüdische Position. Auch in jüdischen Kreisen gehen die Meinungen diesbezüglich weit auseinander.

Der SIG bezieht dann jedoch aktiv Stellung, wenn Israels Existenzrecht infrage gestellt wird, wenn an Israel strengere Massstäbe angelegt werden als an andere Staaten oder wenn Israelkritik als Deckmantel für antisemitische Äusserungen und Handlungen verwendet wird.

Pressemitteilungen

Dienstag, 26. Jan 2010

Verlautbarung des SIG zum internationalen Holocaustgedenktag - 65 Jahre nach der Befreiung von...

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05.02.2010: SIG bestürzt über antisemitischen Artikel

Der SIG reicht gegen den Verfasser der antisemitischen Hetzschrift, die im Sigriswiler Anzeiger veröffentlicht wurde, Strafanzeige ein.

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Hätten Sie's gewusst?

Woher kommt das heute in der deutschen Sprache viel verwendete Wort «meschugge»?

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